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Beschwerden

Personen, die von der Berichterstattung in einem Printmedien bzw. auf dessen zuzuordnender Webseite individuell betroffen sind und einen Verstoß gegen den Ehrenkodex für die österreichische Presse vermuten, können Beschwerden beim Presserat erheben.

Eine Beschwerde hat schriftlich (auf dem Postweg, via Fax oder E-Mail) zu erfolgen und eine kurze Sachverhaltsdarstellung sowie die Kopie des beanstandeten Artikels zu enthalten. Die Beschwerde ist an die Geschäftsstelle des Österreichischen Presserates zu richten.

Im Beschwedeverfahren verpflichten sich der Beschwerdeführer durch Unterzeichnung einer Erklärung, den Österreichischen Presserat in der gegenständlichen Angelegenheit als Schiedsgericht anzuerkennen und dadurch auf die Anrufung der ordentlichen Gerichte zu verzichten. Das bedeutet insbesondere, dass wegen des Beschwerdegegenstandes keine Schadenersatzansprüche vor Gericht geltend gemacht werden können.

Im Gegenzug verpflichtet sich auch das betroffene Medium, sich dem Presserat als Schiedsgericht zu unterwerfen und dessen Entscheidung anzuerkennen. Medien, die sich dem Presserat gegenüber generell verpflichtet haben, haben sich unserer Schiedsgerichtsbarkeit im Vorhinein unterworfen.

Bei einer erfolgreichen Beschwerde vor dem Österreichischen Presserat ist als Sanktion für den Beschwerdegegner ausschließlich die Veröffentlichung der Entscheidung in dem betroffenen Medium vorgesehen. Die Veröffentlichung ist für das Medium, das sich der Schiedsgerichtsbarkeit des Presserates unterworfen hat, zwingend.




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